Donnerstag, 20. November 2008

oskar negt tut niemandem weh

Neulich bot sich die Gelegenheit, an der Fachhochschule einen Vortrag von Oskar Negt zum Thema: Arbeit, Sinn und Menschenwürde (...so die Ankündigung) zu besuchen. Ich hatte ihn bis dato nie live erlebt, obwohl wir uns nur knapp verpasst haben dürften, als er noch einen Lehrstuhl an der Uni Hannover hatte (bevor der Studiengang Soziologie von der Landesregierung geschlossen wurde) und ich in meinem ersten Studium die Zeit zwischen Tutoriums-Getrinke und Erstiparty totzuschlagen versuchte. Oskar Negt war für mich einer jener Profs, von dem alle nur wissen, dass er irgendwie als Koryphäe gilt, ohne das jemand wirklich sagen kann, wieso und warum. (bei Wikipedia steht er sei ein Sprachrohr der 68 er gewesen, ausserdem weiß man vielleicht noch, dass er bei Adorno und Horkheimer studiert hat, später bei Habermas Assistent wurde...)

Das saß ich nun mal wieder unter all den - völlig desinteressierten - Studenten und Studentinnen (vermutlich wurden sie von dem geheimnisvollen, neuen Bachelor irgendwie zur Anwesenheit gezwungen und konterten ihrerseits nun mit geistiger Abwesenheit) und harrte der Dinge, die da kommen mochten. 


Globalisierung?, begann Oskar Negt seinen Vortrag, das sei ja etwas, was sich nur partiell vollzöge - globalisiert sei ja nur eine „Wirklichkeitsschicht“, nämlich die der Finanzen und Devisen. Herr Negt war kleiner, als ich gedacht hatte und wirkte freundlich und irgendwie sanft. Er führte aus: Je näher man jedoch den wirklichen Arbeits- und Lebensbedingungen komme, umso weniger könne von Globalisierung die Rede sein. Als Beispiel nannte Herr Negt hier Beschränkungen für den Warenverkehr (z.B. in Form von Schutzzöllen) und für die Arbeitskräfte (eingeschränkte Bewegungsfreiheit). 

Schon an dieser Stelle hatte ich die ersten Fragezeichen, schien mir diese Position doch bei näherem Hinsehen wenige schlüssig. Allein die Unterteilung in wirkliche und quasi nicht-wirkliche Realitäten erscheint mir fragwürdig. Sind den die Auswirkungen beispielsweise eines digitalen Geldtransfers nicht auch in der harten, tast- und zählbaren, materiellen Wirklichkeit spürbar? Ich gehe mit meiner Geldkarte ganz real einkaufen. Und wäre dann ein Geldschein etwa realer? Auch der Wert eines Brotes ist nicht wirklicher, nur weil ich das Brot essen kann. Und sind nicht viele Dinge Teil unserer gesellschaftlichen Realität, obwohl ich sie nicht tasten, schmecken, riechen, hören, sehen kann? z.B. Freundschaft, Liebe, Familie, Staaten, Organisationen, Hierarchien usw.   

Auch scheint mir nicht zu stimmen, dass lediglich die Finanz- und Devisenwelt globalisiert ist, große Teile der Wirtschaft, auch Kleine- und Mittelständige Unternehmen produzieren für den globalen Markt, auf dem Dienstleistungssektor sind neue Berufsfelder entstanden, die nur im und am Internet arbeiten. Manch soziale- oder politische Bewegung denkt und arbeitet global, die Wissenschaft steht in einem weltweiten Austausch, der sehr viel schneller ist als früher. Ja selbst Freundschaften, Partnerschaften u.ä. organisieren sich über die weltweiten Netzwerke und sind ein Teil moderner (von mir aus auch postmoderner oder globaler) Realität usw. Aber es kam alles noch viel schlimmer... 


Als nächstes behauptete Herr Negt, die Grundlage der aktuellen (Finanz-) Krise liege in der „Verselbständigung“ der Finanzmittel von den Produktionsmitteln, also letztlich der Entkoppelung von Warenproduzierendem und Warenhandelndem Markt. Diesen von ihm beobachteten Vorgang bezeichnete Herr Negt als „gefährlich.“ Was genau daran so gefährlich sei ließ Herr Negt leider offen, aber es schien mir eindeutig, dass hier die alte Gegenüberstellung vom „raffenden“ (schlecht!) und „schaffenden“ (toll!) Kapital bemüht werden sollte (was bei den anwesenden Professoren und Professorinnen im Saal scheinbar ganz gut ankam - eifriges Nicken signalisierte allgemeine Zustimmung). 

Die Gesellschaft sei nur noch ein Anhängsel des Marktes, befand Oskar Negt (ohne dabei zu bedenken, dass ein Markt ohne Menschen undenkbar wäre - umgekehrtes aber nicht. Genauso gut könnte man behaupten: die Menschen seien nur ein Anhängsel der Demokratie). 

An dieser Stelle konnte sich Herr Negt dann auch die obligatorisch gewordene „Managerschelte“ nicht verkneifen. Er wolle zwar niemanden diffamieren, behauptete er, tat dann aber doch genau das Gegenteil und konstatierte eine angebliche Gier und Maßlosigkeit im Verhalten der Manager, welche fern jeder Vernunft und Moral sei. Arbeitsplätze würden vernichtet um eine höhere Dividende „herauszuquetschen.“ Ausserdem würde zu wenige in die Produktion und zu viel in irreale Werte investiert. Im nächsten Atemzug konstatierte Herr Negt aber schon wieder eine angebliche Überproduktion, ohne auf diesen offensichtlichen Widerspruch in seiner Argumentation einzugehen.

Und dann zauberte er noch eine eigene Erklärung für das Weltgeschehen aus dem Hut und behauptete kurzerhand, wenn es schon keine Globalisierung gäbe und wahrscheinlich auch gar keine „echte“ Wirtschaftskrise (denn es sei ja kein Mangel an produzierten Gütern festzustellen), so befänden wir uns doch wenigstens in einer waschechten „kulturellen Erosionskrise“ (na, dass ist doch auch schon mal etwas...). Damit sei gemeint, dass wir uns in einer Zeit der Bindungslosigkeit, der Enttraditionalisierung und dem Verlust alter Loyalitäten (z.B. zu politischen Parteien) befänden - eine Zeit, in der alter Haltungen und Werte nicht mehr gälten, aber neue noch nicht in Sicht seien. 

Dieser Gedanke ist weder neu, noch besonders originell und letztlich auch als theoretisches Konstrukt unbrauchbar. Ich kann hier nichts weiter erkennen, als eine Kapitulation vor sozialen Prozessen, die offensichtlich nicht (mehr?) verstanden werden. Was soll denn das für eine Erklärung sein, einfach zu behaupten es gäbe keine einheitlichen Muster mehr in der Gesellschaft? So einfach darf man es sich dann doch nicht machen!

Weil die Zeiten so unsicher seien, sehnten sich die Leute nach einem „Führer“, der sagt was richtig und was falsch ist, behauptete Herr Negt im Folgenden (als hätte es alles dies nicht schon früher gegeben). Und dann kam noch das „Schreckgespenst“, das Beispiel USA als schlimmst-möglicher (Un-) Fall: Da könne man ja sehen, wie alles kommen kann, behauptete Herr Negt, ließ Schlagwort fallen wie „Gettoisierung“ und verwies auf Studien, nach denen 50 % der Kinder in Amerika nur bei einem Elternteil aufwüchsen. Auch die Flexibilisierung von Arbeitsplätzen sei zu kritisieren als eine „Selbsttäuschung des Systems“, weil sie nicht neue Arbeitsplätze schaffe, sondern nur vorhandene Arbeit stückele, meinte Herr Negt (und als Negativbeispiel musste hier wiederum herhalten - man errät es schon - die böse, böse USA).  

Aber all diese „Erkenntnisse“ und beobachteten Missstände mündeten bei Herrn Negt nicht etwa in eine allgemeine Kritik am Arbeitsbegriff oder gar am Kapitalismus insgesamt, sondern in der handzahmen Forderung, der Staat solle durch „Regulierung“ ein Gemeinwesen sicherstellen, dass durch die voranschreitende „Rationalisierung“ bedroht sei. Auch hätte Herr Negt gerne die von ihm beobachtete Spaltung der Gesellschaft in „Gewinner“, „Prekäre“ und „Überflüssige“ abgeschafft (wer, wie und warum erschien ihm offensichtlich nicht erklärungswürdig...). 

Das einzig konkretere, was Oskar Negt vorzuschlagen hatte, war die (immer noch recht schwammige) Idee, durch Bildung eine „Autonomie- Fähigkeit“ des Individuums zu fördern. 

Abgesehen davon, dass er nicht wirklich erklärte, was eine solche Autonomie- Fähigkeit beinhalten, noch wie sie die handfesten Alltagsprobleme der Menschen lösen sollte, blieb gänzlich unerwähnte, wie dadurch eine Spaltung der Gesellschaft überwunden werden könnte. Wenn Bildung das entscheidende Kriterium zur „Autonomie- Fähigkeit“ sein soll, liegt es doch auf der Hand, dass durch entsprechende Konzept die unteren sozialen Schichten stark benachteiligt wären. Denn gerade sie haben ja oft nicht die entsprechenden finanziellen und zeitlichen Kapazitäten Bildungsangebote wahrzunehmen - ihre Lage zeichnet sich ja gerade durch das Nicht- Vorhandensein von sozialen Ressourcen, aber auch emotional- psychische, kognitive, teilweise auch physische Belastbarkeit aus, die hierfür vonnöten wäre. Nicht ohne Grund sind die existierenden Bildungsangebote in der großen Mehrzahl mittelschichts-orientiert. Herr Negt scheint diesen Umstand völlig zu verkennen. Stattdessen offenbart er ein fast schon naives Welt- und Menschenbild, wie man es aber eben zuweilen im sozialdemokratischen Umfeld beobachten kann. Und vielleicht ist gerade das der Grund für die Beliebtheit des Oskar Negt: seine Thesen verteidigen grundbürgerlichen Vorstellungen, seine Forderungen lassen sich noch in das beschränkteste Weltbild eine jeden „ehrlichen“ Arbeiters und Gewerkschaftlers integrieren und seine Theorien tun im wesentlichen eines: niemandem weh. 


Montag, 10. November 2008

...aktivierung träger massen! wahlkampf auf (anti-) amerikanisch

In den letzten Tagen werde ich vermehrt von allen möglichen Bekannten auf die Präsidenten- Wahl in den Vereinigten Staaten angesprochen. Ob ich mich denn nicht auch freuen würde über den neuen Präsidenten?, werde ich gefragt (wobei sich kaum einer die Zeit nimmt, eine Antwort abzuwarten). Euphorisch versucht man, mir eine angeblich „historische Bedeutung“ zu vermitteln und zeigt sich entsetzt, ja geradezu beleidigt, wenn mich all dies kalt lässt.


Schon der Wahlkampf war eine Offenbarung: eine Art Daily Soap des Politikbetriebs. Eine Aneinanderreihung von Nichtigkeiten, stets aufs Neue Aufbereitet von den Medien aus aller Welt - selbst das kostenlose, wöchentlich- erscheinende Anzeigenblättchen ließ sich hinreissen zu immer neuen „Analysen“ und das „Fahrgastfernsehen“ in der Straßenbahn brauchte neue Umfrageergebnisse quasi im Live- Ticker. Und auch die Tagespresse überbot sich mit Peinlichkeiten, wie etwa die SZ mit einem Extra- Logo mit amerikanischen Farben und „Wahl 2008“ (andere Wahlen stehen 2008 scheinbar nicht an...) über jedem Artikel. Bereits der Vorwahlkampf der Demokraten hatte schon genug Stoff geboten, um mit erstaunlicher Regelmäßigkeit immer wieder neue Sensationsmeldungen zu produzieren. Wer will kann hier bestimmt mit Recht von einer „Boulevardisierung“ des politischen (Wahlkampf-) Geschehens sprechen. 

In einer Presse, die sich tagtäglich mit neuen Meldungen überschlägt - die stündlich neue Gewissheiten verbreitet (die am nächsten Tag schon obsolet sind) und selbst aus der Krankheit der Oma und ähnlich unwichtigen Details ihre Titelstories strickt, muss man sich nicht weiter darüber wundern, dass Inhalte (zumal politische) zur Nebensache werden. So ist das nun mal in den modernen demokratischen Staaten - Wahlkämpfe gewinnt man eben (auch?) durch Bilder und nicht so sehr durch Sachthemen. Aber die reine Quantität und die Einseitigkeit der Darstellung in den deutschen Medien, weisen doch auf etwas hin, was sich auch an den Stammtischen dieser Republik beobachten lässt und welches auch der Grund dafür zu sein scheint, dass mich auf einmal Menschen in meiner Umgebung, die ich vorher für relativ unpolitisch hielt, in Gespräche über die amerikanische Politik verwickeln. Der amerikanische Wahlkampf führte unzweifelhaft zu einer Elektrisierung vormals politisch apathischer Bevölkerungsgruppen. 


In den Medien der bürgerlichen Presse wird dieses Phänomen scheinbar (teilweise) auch beobachtet - aber wenn am Brandenburger Tor knapp eine Millionen Menschen einem Präsidentschaftskandidaten ein Forum bieten, lässt sich das ja auch schlecht übersehen. 

In üblicher Manier versuchten und versuchen die Medien dies an der Person von Obama festzumachen, was nicht anders zu erwarten war - mal wieder sind die Medien in ihre eigene Falle getappt: die Personalisierung von politischen Kontexten (mit dem Ziel der Reduzierung komplexer Sachverhalte). 

Was in Presse und Fernsehen geflissentlich übersehen wird, ist die eigene Rolle in diesem modernen Polit- Märchen. Wenn z.B. der Spiegel titelt: „Obama - Verführer oder Erlöser?“, sagt dies nichts aus über die Person Obamas - aber sehr viel über die Autoren des Spiegels. 

Getreu dem Motto, dass letztlich jedes Interesse an Politik und politischen Inhalten einem lokalen „Zweck“ dient, muss man sich die Frage nach der gesellschaftlichen Matrix stellen, vor deren Hintergrund die Beschäftigung und das (vorgeschobene) Interesse am amerikanischen Wahlkampf überhaupt erst einen Sinn macht. 

Bei einer solchen Analyse kann man nicht übersehen, dass es ein real existierendes Phänomen in Europa gibt, welches man stark vereinfachend als Anti- Amerikanismus bezeichnen kann; eine ablehnende Haltung gegenüber dem einstiegen „Befreier“, die Züge eines Ressentiments hat. Dieses dichte Geflecht aus Vorurteilen und theoretischen Annahmen hat den Vorteil, dass es eine Erwartungshaltung hervorruft, die immer wieder eine scheinbare Erfüllung erfährt, selbst wenn die tatsächliche Entwicklung in die gegenläufige Richtung geht - ja, hierin liegt gerade die Genialität des Anti- Amerikanismus, nämlich dass man den Amerikanern immer alles vorwerfen kann, auch das Gegenteil! 

Dies ist eine Haltung, die sich immer wieder in den Medien belegen und finden lässt - und zwar auch und vor allem, in der so-genannten „seriösen“ Presse. Bricht irgendwo auf der Welt ein Konflikt aus - haben die Amerikaner immer eine Teilschuld, weil sie nicht oder nicht rechtzeitig eingegriffen haben, bzw. falsch, oder überhaupt eingegriffen haben. 

Ihren vorläufigen Höhepunkt erlebte der Antiamerikanismus in den letzten Jahren zweifellos während der Amtszeit von G.W. Bush - wobei es eine stark verkürzte Kritik wäre, dies dem Republikaner persönlich anzukreiden. 

Weil die Europäer sich aber für kultivierter und moralisch Integer halten (schließlich hat man ja aus der Geschichte gelernt...), die realen Machtverhältnisse aber anders liegen, versucht man durch allerlei Mäkelei, Kritisieren und Belächeln von kulturellen Eigenarten die eigene Position aufzuwerten. Das Amerikaner eigennützig, oberflächlich, schlecht ernährt, ungebildet, „geschichtslos“, unkultiviert, gewaltverherrlichend usw. sind, weiß in Europa jedes Kind. Und trotzdem reagiert man gereizt, trotzig und beleidigt auf die andauernde Kränkung durch die Amerikaner, die den hohen (eigenen und fremden) Ansprüchen niemals ganz gerecht werden können. 

Mit Obama sehen die Europäer jetzt scheinbar die Möglichkeit, ihr krudes Weltbild wieder ein Stückweit gerade zu rücken. Die angebliche „imperiale“ Bedrohung durch G.W. Bush konnte abgewendet werden, die Amerikaner sind wieder zur „Vernunft“ gekommen und treten vielleicht demnächst der EU bei (nach Verbot der Todesstrafe, der Restriktion von Waffenbesitzrecht und der Legalisierung des Alkoholkonsums von Minderjährigen). Den jetzt wird alles anders - schließlich steht ja jetzt ein „Schwarzer“ an der Spitze des Staates (merkwürdig, dass man scheinbar allen ernstes glaubt, dass Thema Rassismus sei damit automatisch at acta zu legen). 

Und noch ein weiteres Phänomen scheint die aufgeregten Debatten in Europa zu fördern - nämlich die weites gehende Einigkeit in den wesentlichen Punkten (so wird eigentlich einhellig Obama als der bessere Kandidat eingestuft, obwohl man praktisch nichts über ihn weiß). Dies ist aber nur scheinbar ein Widerspruch. Der amerikanische Wahlkampf eignet sich gerade deshalb so gut als Thema für Tagesschau, Kneipe, Mittagspause und Journale, weil in Wirklichkeit ein absolut konfliktfreier Konsens besteht. Insofern ist die ganze „Berichterstattung“ verlogen, weil nie um das Für oder Wider von Präsidentenbewerbern ging, sondern darum, sich in der Einigkeit einer breiten „Volksfront“ zu suhlen - ein sich beständig selbst bestätigender Prozess der immer-gleichen Fragen mit den schon vorher bekannten Antworten. Hier wird eine Wirklichkeit erzeugt, die sinnstiftend wirkt und sich beständig selbst reproduziert. Jeder darf hier eine Meinung haben und etwas sagen, denn eigentlich geht es um nichts. Weshalb man auch niemandem weh tun kann. Ähnliches kennen wir z.b. aus den sich zyklisch wiederholenden, sinnentleerten Debatten zur Nationalen Identität...


Ich bin schon gespannt, was meine Bekannten zum tagespolitischen Geschäft zu sagen haben, wenn Obama in der Wirklichkeit zwischen Finanzkrise und Irakkrieg angekommen ist - obwohl ich es mir schon denken kann: vermutlich werden meine Bekannten schnell wieder in den politischen Winterschlaf zurückfallen, der sie vorher ausgezeichnet hat.