Donnerstag, 30. Oktober 2008

neue schuhe

nun ja, jetzt habe ich doch noch was gefunden, nach wochenlanger suche...
die frage ist nur, nehme ich rote oder weiße schnürbänder???















Dienstag, 28. Oktober 2008

bush geht - antiamerikaner bleiben!

"der ruinator" titelt die aktuelle stern- ausgabe auf ihrem cover, dazu das konterfei des (noch) präsidenten der vereinigten staaten von amerika mit infantil- verschämten gesichtsausdruck. der spiegel lässt sich auch nicht lumpen: aus der zeitungsauslage prangt mir eine collage entgegen, die bush, cheney und rice in kampfanzügen und superman- kostümen zeigen. sie sehen reichlich mitgenommen, müde und abgekämpft aus, folgerichtig kann man darunter lesen: "Die Bush Krieger - Ende der Vorstellung." 
mit viel häme und spott feiert europa das ende der amtszeit des wohl weltweit am meisten verachteten politikers der jüngeren zeit - als würde es keine ahmadinedschads, kim jong ills usw. geben, die diese verachtung besser verdient hätten...
woher kommt eigentlich dieser hass? wieso haben die europäer in bush die ideale projektionsfläche all ihrer antiamerikanischen ressentiments gefunden? 
es scheint als würden sich in der person des scheidenden präsidenten all die negativen klischees einer als "amerikanisch" und "oberflächlich"identifizierten kultur mit der furcht vor der angeblichen, "imperialistischen" bedrohung für den weltfrieden (...als hätte die welt jemals als gesamtheit einen zustand des friedens gekannt...) vereinen. 
schamlos zeigen die selbsternannten retter der kultur von arte direkt im vorfeld des us- wahlkampfs filmchen, in denen der präsident als lächerlich, dumm und unfähig dargestellt wird und spiegel online weiss, dass sich "die politikwissenschaftler" darüber "weitesgehend einig" seien, dass bush "die position des schlechtesten präsidenten der us- historie einnehmen wird."
in ungewöhnlicher einigkeit machen medien, öffentlichkeit und stammtisch seit jahren front gegen den präsidenten, der abwechselnd als amoklaufender soziopath, dann wieder als blosse marionette dubioser hintermänner, als bemitleidenswerter irrer, wankelmütiger schwächling oder religiöser fanatiker, als geld- oder machtgierig dargestellt wurde. mal war er der böse hardliner, der sich ohne skrupel und moral über die ach-so-integere u.n. hinwegsetzte, und von dem man erwarten musste, dass er praktisch in jedem moment über ein anderes unschuldiges und wehrloses land herfallen könnte. Dieser Bush, von dem man mit zitternder stimme warnte, weil er mit seinem paranoiden sicherheitsbedürfnis die gesamte us bevölkerung quasi in geiselhaft genommen hatte und dessen ziel es nur sein konnte, die menschenrechte endgültig abzuschaffen - um möglichst viele rechtschaffende menschen zu foltern und in irgendwelche lager zu stecken, oder zumindest ein paar harmlose despoten hinterhältig zu erledigen, - auf jeden fall aber allen möglichen völkern ihre kulturelle identität zu stehlen (was immer das sein mag - vielleicht so glorreiche errungenschaften wie die gesetze der sharia?). 
zum glück ist dieses unglück nun von uns genommen, denn entgegen jeder verschwörungs-logik ist der präsident den gesetzen seines landes folgend nicht mehr zur wiederwahl angetreten. und all die, die sich ein heimliches, selbstgefälliges schmunzeln bei jeder neuen opfermeldung aus dem irak nicht verkneifen konnten, lehnen sich zufrieden zurück. ein letztes mal heben sie belehrend zeigefinger und stimme um die aktuelle finanzkrise zu kommentieren: "seht ihr - wir haben es doch schon immer gewußt!" 
sich selbst beweihräuchernd kann nun von großen tagen geträumt werden, in denen die vormachtstellung der amerikaner in der welt gebrochen sein wird, in denen alles besser sein wird und ganz anders. diese selbsterkorenen widerstandskämpfer können sich nun gegenseitig auf die schultern klopfen, denn auch sie haben ja ein stückweit "bush verhindert." 


Montag, 27. Oktober 2008

jetzt also auch ich

herzlich willkommen zum ersten post auf diesem blog!